Von Celle aus wurde die Lüneburger Heide dreieinhalb Jahrhunderte lang regiert. Im Celler Schloss residierten die Lüneburger Herzöge von 1378 an; auf ihre Residenz war die ganze Stadt ausgerichtet. Der Zweite Weltkrieg hat sie zum großen Teil verschont, sodass die Altstadt mit ihren etwa 450 Fachwerkhäusern noch heute ein städtebaulich geschlossenes Ensemble bildet. Im Süden und im Westen wird es von zwei Parks flankiert. Außerdem lockt Celle mit dem Badeland in der 77er Str. mit Whirlpools, sieben Badebecken drinnen und draußen, Saunabereich und Riesenrutsche.
Die Kreisstadt am Südrand der Lüneburger Heide ist eher ein Ausflugs- als ein Ferienort sowie ein schönes Ziel für Kurzurlauber aus den umliegenden Großstädten. Gifhorn liegt am Zusammenfluss von Ise und Aller; im Mittelalter kreuzten sich hier die Salzstraße von Lüneburg nach Braunschweig und die Kornstraße von Celle nach Magdeburg. Ein beheiztes Frei- und Hallenbad steht in der Nähe des Schlosssees. Im Sommer lockt außerdem das Strandbad am Tankumsee (8 km östlich nahe der Osttangente Richtung Wolfsburg), auf dem Besitzer eines Boards auch surfen können.
Das alte Heidedorf in der Nordwestecke des Naturparks Südheide hat es verstanden, seine Schönheit zu vermarkten und dennoch seinen Charakter zu bewahren. Es breitet sich zwischen den beiden Heideflüsschen Wietze und Örtze aus, die im Süden des Dorfes zusammenfließen, und liegt zudem noch am Ufer eines künstlich geschaffenen Sees mit Parkanlagen, Grillplätzen und einer Bocciabahn. Am reizvollsten ist Müden entlang der Alten Dorfstraße mit ihren reetgedeckten Bauernhöfen unter uralten Eichen. Mehrere Heideflächen liegen in unmittelbarer Nähe. Sie können zu Fuß oder mit dem Rad durchstreift werden.


