Ein sensibles Chaos hat die Donau am Südende der Alb angerichtet: In kühnen Schlangenlinien windet sich der junge Fluss an 200 m hohen Felswänden vorbei. Diese wilde Schlucht entdeckten sogar Gämsen aus den Alpen für sich. Kletterer und Kanuten finden hier ihren Himmel auf Erden. Kunstgenießer gönnen sich einen Gang hinauf aufs Ulmer Münster, das den mit 161 m höchsten Turm der Christenheit besitzt. Und wenn Sie nach der schönsten Quelle der Alb fragen: Die entspringt im Blautopf bei Blaubeuren. Blicken Sie selbst einmal in dieses unirdische Blau - Sie werden überrascht sein.
Schon von weitem ist Ulm leicht zu entdecken: Der höchste Kirchturm der Christenheit schwingt sich 161 m weit dem Himmel entgegen und lotst Sie mitten in die Ulmer City. Dort können Sie sich ein bisschen treiben lassen, Cafés und Läden entdecken oder ans Donauufer pilgern und von der Stadtmauer aus nach Bayern schauen. Das liegt nämlich am anderen Flussufer, wie auch die Partnerstadt Neu-Ulm.
Elegant erhebt sich Schloss Sigmaringen über der Donau, zu seinen Füßen liegt eine entzückende Innenstadt. Köstliche Eisbecher serviert die Hofkonditorei, Radler und Kanuten legen hier eine Pause ein oder bleiben gleich ganz. Denn um die Donau flussaufwärts oder -abwärts zu erkunden, gibt es kaum einen besseren Ausgangsort als Sigmaringen.


