Steigenberger Hotel Hamburg
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Gebührenfreie Telefonnummer für D, A, CH, B, NL, L, DK, SE, NOR, FIN, F, UK Öffnungszeiten Mo. - Fr. 8-23 Uhr Sa.10-22 Uhr So./Feiertags 11-22 Uhr
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00800-78468357
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Hafen, Parks, Villen und Kontorhäuser

Die angenehmste Art, Hamburg kennen zu lernen, ist die vom Schiff aus. Halbstündlich geht es von den St.-Pauli-Landungsbrücken zur Hafenrundfahrt; zwischen April und Oktober verkehren die Alsterschiffe regelmäßig vom Jungfernstieg aus. Wenn Sie es irgendwie einrichten können: Mieten Sie sich bei gutem Wetter ein Segel-, Ruder-, Paddel- oder Tretboot und fahren Sie ganz in Ruhe die Kanäle um die Alster ab. Sightseeing von der Straße aus ist ebenfalls möglich: Stündlich brechen vom Hauptbahnhof die Busse zu Stadtrundfahrten auf.

Wenn Sie auf eigene Faust losziehen: Lassen Sie das Auto stehen. Überall dort, wo es interessant ist, finden Sie ohnehin keinen (freien) Parkplatz. Besser sind die vielen Angebote des HHV: Tages- und Mehrtageskarten oder auch die Hamburg Card sowie vor allem die neue Metropol Card, die Ihnen zusätzlich zu den Freifahrten auf Bus und Bahn die Türen vieler Sehenswürdigkeiten kostenlos öffnen - bis weit nach Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern hinein.

  • Bauwerke
  • Bauwerke
  • Alter Elbtunnel
    Galt bei seiner Eröffnung 1911 als technisches Wunderwerk und ist bis heute in Betrieb. Personen werden gratis, Autos gegen Gebühr mit dem Fahrstuhl nach unten transportiert und fahren unter der Elbe durch nach Steinwerder. Von dort phantastischer Blick auf Hafen und Landungsbrücken.
  • Altonaer Rathaus
    Das monumentale schneeweiße Bauwerk ist Ausdruck der alten Konkurrenz zwischen Hamburg und Altona. Bis zur Eingemeindung im Jahre 1937 war es Sitz der selbstständigen Stadtregierung, heute ist es das beliebteste Standesamt Hamburgs.
  • Bischofsturm/Domplatz
    Vom mittelalterlichen Hamburg ist praktisch nichts mehr zu sehen - bis auf die Fundamente des Bischofsturms, ca. 1040 für den Bremer Erzbischof Bezelin als Wohnturm errichtet. Gegenüber auf dem Domplatz wurden 2005/06 bei Bauarbeiten Reste der Hammaburg entdeckt und mit großem Begleitgetöse in der Presse ausgegraben. Einiges davon ist im Schauraum des Bischofsturms ausgestellt, im geplanten Bürokomplex soll ein Archäologiemuseum eingerichtet werden.
  • Bismarck-Denkmal
    Martialisch erhebt sich der zum »Roland« stilisierte Reichskanzler auf einem Geestrücken über die Stadt und kehrt ihr den Rücken zu. 1901/02 aus Schwarzwälder Granitstein errichtet.
  • Bäckerbreitergang
    Von Nr. 49 bis Nr. 58 stehen hier noch einige Fachwerkhäuser. Sie bilden den letzten Rest des verwinkelten Hamburger Gängeviertels, das seit dem 17. Jh. hier entstanden war.
  • Chilehaus & Sprinkenhof
    Das expressionistische Backsteingemäuer mit seiner kühnen, schiffsbugartig zulaufenden Spitze liegt mitten im Kontorhausviertel. Das Chilehaus, 1922-24 mit 4,8 Mio. Backsteinen erbaut, gilt als Hauptwerk des Architekten Fritz Höger, auch der »Klinkerfürst von Hamburg« genannt. Der Name des Hauses hat übrigens mit den Geschäften des Bauherrn zu tun: Henry B. Sloman war durch den Import von Chile-Salpeter reich geworden.
    Noch größer als das Chilehaus ist der ebenfalls von Höger erbaute benachbarte Sprinkenhof mit seinen riesigen Innenhöfen. Vor einigen Jahren wurde der dreiteilige Bau wunderbar renoviert und sollte edle Läden beherbergen. Doch die Mieten sind offenbar zu hoch - vieles steht leer.
  • Deichtorcenter
    Der gläserne Bau am Einfallstor zur Speicherstadt wurde von dem Hamburger Architektenteam Bothe, Richter, Teherani entworfen. Wintergärten gepaart mit Hightechanlagen für die Fensteröffnungen sorgen selbst im Hochsommer für angenehme Temperaturen, ganz ohne Klimaanlage. Der Blick aus den Strandkörben im 4. Stock ist leider für die Mitarbeiter des Architekturbüros reserviert.
  • Dulsbersiedlung
    Schönes Beispiel für den Hamburger sozialen Wohnungsbau der 1920er-Jahre, von Oberbaudirektor Fritz Schumacher geplant. Galt als vorbildliche Siedlung und wurde nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg weitgehend originalgetreu wieder aufgebaut.
  • Fernsehturm
    Mit 279,8 m der höchste Turm der Stadt. Rundum entsteht die neue Hamburger Messe. Der Turm selbst ist nicht zu besichtigen. Wenn Sie ein Investitionsobjekt suchen - die Telekom freut sich!
  • Fischauktionshalle
    Seit 1703 wird hier Fisch verkauft. 1895 entstand die prachtvolle Halle als »Kathedrale des Fisches«. Schön restauriert dient sie heute Veranstaltungzwecken. Sonntags regelmäßig Jazzfrühschoppen.
  • Grindelhochhäuser
    Nach dem Zweiten Weltkrieg errichtete, älteste Wohnhochhaussiedlung Deutschlands. Die Anlage galt als Nonplusultra der Moderne und wirkt heute noch erstaunlich zeitgemäß.
  • Gruner + Jahr Pressehaus
    Der Sitz von Hamburgs größtem Medienkonzern, erbaut von den Münchner Architekten Otto Steidle und Uwe Kiesler, galt lange Jahre als Vorbild für viele neue Bürobauten in der Stadt. Regelmäßige kostenfreie Ausstellungen in der Eingangshalle.
  • Hauptbahnhof
    Angeblich hat Wilhelm II. bei der Gestaltung dieses Monuments seine Finger mit im Spiel gehabt. Das sieht man dem Bahnhof auch an: wilhelminisch durch und durch. Die Wandelhalle an der Nordseite freilich ähnelt schon wieder einem postmodernen Einkaufszentrum. Verwirrend die Zahl der Ausgänge. Wenn Sie sich verabreden, seien Sie präzise, sonst wird das nichts.
  • Hühnerposten
    Das eindrucksvolle Gebäude wurde 1907 von Kaiser Wilhelm II. als »Posthaus Hamburg am Centralbahnhof« eingeweiht. Jetzt residiert hier die Zentralbibliothek (geschätzte Umbaukosten 20 Mio. Euro) mit Hunderttausenden von Büchern, Zeitschriften, CDs, Videos, DVDs, Noten und Hörbüchern. Es gibt diverse Datenbanken und Internetstationen. Die Internetnutzung über Funk (Wireless-Lan-Technik) ist im ganzen Haus möglich.
  • Jacobikirche
    Seit 1355 ständig umgestalteter Kirchenbau. Im Inneren eine berühmte Arp-Schnitger-Orgel aus dem 17. Jh. Vom Turm aus schöner Blick über die Innenstadt.
  • Jarrestadt
    Geschlossenes Bauensemble aus der Zeit der Weimarer Republik. Hamburgs vielleicht wichtigster architektonischer Beitrag zur Moderne. Das Viertel liegt zwischen Jarrestraße, Wiesendamm und Barmbeker Straße.
  • KZ-Gedenkstätte Neuengamme
    106 000 Häftlinge sperrten die Nazis hier ein, die Hälfte starb an Unterernährung, Seuchen oder Misshandlungen. Eindrucksvolle, neu gestaltete Gedenkstätte. Gutes Schuhwerk anziehen - hier ist viel zu erlaufen.
  • Krameramtswohnungen
    Fachwerkbauten, im 17. Jh. vom Amt der Krämer für die Witwen verstorbener Amtsbrüder errichtet: klein, putzig, ein letzter Rest von Alt-Hamburg.
  • Köhlbrandbrücke
    In kühnem Schwung führt die Brücke (nur für KFZ) 4 km weit über die Süderelbe. Am schönsten zu sehen vom »Altonaer Balkon« (südlich vom Altonaer Rathaus).
  • Michaeliskirche
    Gemeinhin »Michel« genannt. Obwohl die jüngste unter Hamburgs fünf Hauptkirchen (die heutige Form stammt aus dem 18 Jh.), ist ihr Turm, der 132 m hohe »Michel«, das Wahrzeichen der Stadt. Die mehrfach niedergebrannte Kirche wurde immer wieder aufgebaut. Besichtigen Sie auch die 2005 neu eröffnete Gruft mit dem Grab von Carl Philipp Emmanuel Bach. Das Zifferblatt der größten Turmuhr Deutschlands hat einen Durchmesser von 8 m, die Ziffern sind 1,35 m hoch. Prächtiger Rundblick vom Turm.
  • Nikolaikirche
    Nach dem Vorbild des Ulmer Münsters und des Kölner Doms errichtet. Im Zweiten Weltkrieg zerstört und bis heute Ruinenmahnmal. Im Keller gibt es ein Dokumentationszentrum über Hamburg im Krieg, ein gläserner Fahrstuhl führt bis in die Turmspitze.
  • Petrikirche
    1220 errichtet, die älteste Kirche der Stadt. 1842 niedergebrannt und wieder aufgebaut. Der bronzene Türzieher in Form eines Löwenkopfes gilt als eines der ältesten Kunstwerke Hamburgs.
  • Planetarium
    Monumentaler Backsteinbau von 1912 im Stadtpark, ursprünglich als Wasserturm errichtet. Mit einigen Millionen frisch renoviert, gehört es heute zu den modern in Europa.
  • Rathaus/Rathausmarkt
    Blicken Sie nach oben: Dort steht geschrieben: Libertatem quam peperere - maiores digne studeat - servare posteritas, was übersetzt so viel bedeutet, dass die Nachkommen die Freiheit erhalten mögen, die ihre Väter erwarben. Hoch geht es alljährlich am 24. Februar her, wenn das Matthiae-Mahl zelebriert wird - das älteste noch begangene Festmahl der Welt (seit 1356). Geladen sind ausschließlich »Hamburg freundlich gesonnene« Gäste, was der Hansestadt schon viel Nutzen eingebracht hat. Nach dem großen Brand von 1842, bei dem das alte Rathaus dran glauben musste, wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, der sich ewig hinzog, bis das neue Rathaus endlich am 26. Oktober 1897 eingeweiht werden konnte.
    Das Gebäude ist auf etwa 4000 Rammpfählen errichtet, denn der Alstermarschboden konnte den 70 m breiten und 111 m langen Bau zunächst nicht tragen. Schon von außen wirkt der Bau prachtvoll, innen geht es dann tatsächlich mehr als großbürgerlich und gar nicht mehr hanseatisch bescheiden zu. Eine Besichtigung lohnt unbedingt. An der linken Ecke des Gebäudes befindet sich der Eingang zum Ratsweinkeller mit gutbürgerlicher Küche. Die schönsten Säle heißen »Remter« und »Die Rose«.
    Was den Berlinern und Münchnern ihre Plätze sind, das sind den Hamburgern eher die Alster- und Elbufer. Wenn es überhaupt einen Platz in der Stadt gibt, der als urbaner Treffpunkt herhalten kann, dann ist es der Rathausmarkt. In seiner jetzigen Form entstand der »Rote Platz« unter dem Bürgermeister Ulrich Klose. Seitdem sind die Autos weg, richtiges Leben aber kehrt nur ein, wenn mal wieder eines der unzähligen Budenfeste stattfindet. Rathausmarkt, U 3, Rathaus
  • Hafen
  • Hafen
  • Hafen
    Ohne seinen Hafen wäre Hamburg nur eine Stadt unter vielen. So aber nennt es sich stolz Deutschlands »Tor zur Welt«. An die 11 000 Schiffe löschen hier pro Jahr ihre Ladung oder nehmen Waren auf, die in 325 verschiedene Häfen der ganzen Welt verschifft werden. Das gesamte Hafengebiet umfasst heute 74,4 km² einschließlich der Wasserflächen. 126 Mio. t wurden hier 2005 umgeschlagen, über die Hälfte davon in Containern. Trotz aller Rationalisierungen zählt der Hafen immer noch zu Hamburgs größten Arbeitgebern: Weit über 100 000 Menschen leben direkt oder indirekt vom Geschäft mit den Schiffen. Seit der Öffnung des Ostens gibt es einen neuen Aufschwung.
    Der Hamburger Hafen ist ein so genannter »offener Tidehafen«. Die Zufahrt von der Nordsee über die Unterelbe wird nicht durch Schleusen reguliert, und so macht sich der Unterschied von Ebbe und Flut, eben die Tide, bis nach Hamburg hinein bemerkbar. Der Tidenhub beträgt im Hafen im Schnitt immerhin noch 3,61 m.
  • Hafenbalkon, Landungsbrücken und Fischereihafen
    Empfehlenswert für einen ersten Überblick ist der Hafenbalkon. Von der U- und S-Bahnstation Landungsbrücken führen ein paar Stufen hoch zum Stintfang und zur Jugendherberge. Von dort aus geht der Blick geradeaus über die 400 m breite Norderelbe und das ganze Panorama der Kräne und Werftanlagen. Gleich gegenüber liegen Trockendock 10 und 11 von Blohm+Voss. Im Rücken droht der grimmige Bismarck gen England, rechter Hand liegen auf einem steilen Geesthang das Deutsche Hydrographische Institut, das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenkrankheiten und das Hotel »Hafen Hamburg«, einst ein beliebtes Seemannsheim.
  • Die St.-Pauli-Landungsbrücken selbst, 1907-09 erbaut, sind eine schwimmende Angelegenheit von 688 m Länge, die sich mit Ebbe und Flut ächzend hebt und senkt. An der Überseebrücke machen gelegentlich Kreuzfahrtschiffe oder Kriegsschiffe aus aller Herren Länder fest, die dann meist auch besichtigt werden dürfen. Gleich daneben liegen seit Jahr und Tag fest vertäut die »Rickmer Rickmers«, eine prächtige Dreimastbark, und die »Cap San Diego«, ein Frachter aus der Zeit, als die Frachter noch wie Frachter aussahen.
    Elbabwärts schließt sich hinter dem Fischmarkt der Fischereihafen an. Obwohl inzwischen mehr Fisch durch Lastwagen und Flugzeuge als durch Schiffe befördert wird, ist dies immer noch Deutschlands bedeutendster Umschlagplatz für Seefische. Die meisten Firmen beliefern Großhandelsketten und Restaurants, aber einige verkaufen hier auch an Endverbraucher. Am Elbufer sehen Sie schon von ferne Hamburgs auffälligsten Büroneubau Dockland, von Hadi Teherani 45 m hoch und schräg über das Wasser gebaut. Sie können auch direkt mit der HVV-Fähre (Linie 62) von den Landungsbrücken dorthin fahren. Dockland hat eine eigene Anlegestelle. Geplant ist, dass Sie den Angestellten im Haus auf den Kopf bzw. aufs Dach steigen dürfen. Wenn diese sich nicht beschweren... Wenn mal wieder die »Queen Mary« kommt, dann ist nicht nur hier, sondern am ganzen Elbufer der Teufel los.
    Sie können die gesamte Strecke, von den Landungsbrücken bis nach Övelgönne, zu Fuß ablaufen. Bleiben Sie bei ihrem Spaziergang (ca. 2 Std.) möglichst immer oben; ein guter Startpunkt ist der Weg direkt vor der Terrasse des Hotels Hafen Hamburg (idealer Aussichtspunkt beim Hafengeburtstag). Auch entlang der Großen Elbstraße können Sie oberhalb laufen (Olbersweg, Altonaer Balkon), den Elbüberblick bewahren und nach Schiffen Ausschau halten. Die Wanderung - immer am Wasser entlang - endet am Anleger Neumühlen in Övelgönne im Museumshafen, in dem eine Sammlung wunderbarer alter Pötte zu besichtigen ist (Eintritt frei, www.museumshafen-oevelgoenne.de). Alle Schiffe, vom Feuerschiff »Elbe 3« bis zur Dampfbarkasse »Otto Laufer«, wurden und werden in bewundernswerter ehrenamtlicher Arbeit restauriert. Wenn Sie jemanden an Bord sehen, stellen Sie ruhig Fragen: Man freut sich über Besuch.
  • Hafenrundfahrt
    Eine Hafenrundfahrt können Sie mit den Hafenfähren der HADAG, mit einer privaten Barkasse oder einem der neuen großen Privatschiffe unternehmen. Die Hafenfähren verkehren im Liniendienst und können mit einer HVV-Karte benutzt werden.
  • Speicherstadt
    Ideal für den ersten Eindruck ist die Entdeckungsfahrt vom Schiff aus. Starten Sie am Jungfernstieg mit einem Alsterdampfer oder am Hafen mit einer der kleinen Barkassen (nur diese kommen in die schmalen Fleete hinein). Danach jedoch ist ein Fußmarsch Pflicht. Die Speicherstadt mit ihren neugotischen Backsteinbauten gehört zum Schönsten, was Hamburg zu bieten hat. Früher zählte sie zum Gebiet des Freihafens; durch den Bau der Hafencity hat sich die Zollgrenze weiter in den Hafen verlagert. Wenn es nach der EU in Brüssel ginge, gehörte die Hamburger Freihandelszone eh schon lange abgeschafft. Ob zollfrei oder nicht: Immer noch stapeln sich in der Speicherstadt Kaffee, Tee, Gewürze, Alkoholika, Hi-Fi-Anlagen und vor allem wertvolle Orientteppiche. Was davon bleiben wird, ist - ungeachtet aller politischen Beteuerungen - ungewiss.
    Die Hafencity wird die Speicherstadt nicht nur im Äußeren, sondern auch im Innern verändern. Im ältesten Gebäude der Speicherstadt, dem Kaispeicher B, zieht schon bald das Internationale Marinemuseum mit der Sammlung von Ex-Springer-Chef Peter Tamm ein. Der Kaispeicher A, ganz vorne gegenüber der Kehrwiederspitze, bekommt ein futuristisches Glasdach und wird zur Elb-Philharmonie umgebaut. Wie Alt und Neu aufeinandertreffen, lässt sich am besten mittendrin verfolgen, z. B. zwischen dem Holländischen Brook und dem Alten Wandrahm. Schick restaurierte Speicher beherbergen Werbeagenturen, direkt daneben werden aus den Luken Teppichballen abgeladen. Spazieren Sie an den Speichern entlang bis zu den neuen Kibbelstegbrücken. Auf ihnen geht es direkt in das Gebiet der Hafencity.
  • Parks und Gärten
  • Parks und Gärten
  • Alsterpark
    Die Flaniermeile an Hamburgs Alster schlechthin. Einst war das alles Privatbesitz: Die reichen Villenbesitzer vom Harvestehuder Weg ließen hier ihre Kühe grasen. Heute ist alles öffentlich zugänglich, an schönen Sommertagen wird davon reichlich Gebrauch gemacht. Vom Jungfernstieg können Sie in zwei Stunden immer die Alster hoch bis zur U-Bahn-Station Lattenkamp wandern und dabei schöne Einblicke in das feine Sozialleben nehmen. Für die Pause zwischendurch gibt es eine Reihe von Cafés, z.B. das Cliff (Höhe Alsterchaussee) oder auf der anderen Seite, gegenüber in Uhlenhorst, die Alsterperle, ein ehemaliges Klohäuschen (Schwanenwik, am Alsterufer, tgl.). Dort trifft man sich zum Sundowner, bei Frikadellen und Prosecco mit Blick über die ganze Alster.
  • Dahliengarten
    Heidi Kabel, Steffi Graf oder Loki Schmidt - die können Sie alle bewundern. Und zwar in Europas ältestem Dahliengarten (feierte 2005 85. Geburtstag!). Von Juli bis Oktober wachsen dort über 12 000 Dahliensorten. Einige tragen prominente Namen, andere sind riesig: z.B. Kalinka, die es auf 3,30 m bringt.
  • Hagenbecks Tiergarten
    »Geh'n wir mal nach Hagenbeck« heißt es seit 1848, damals stellte Gottfried Clas Hagenbeck auf dem Spielbudenplatz an der Reeperbahn sechs Robben aus. Seit 1907 residiert der Zoo in Stellingen. Erstmalig auf der Welt lebten die Tiere hier in Freigehegen. Auf dem 27 ha großen Gelände finden sich Teiche, nachgebildete Gebirge, Saurier in Originalgröße, eine japanische Insel und vor allem das lichtdurchflutete Orang-Utan-Haus, das bei gutem Wetter zum Freigehege wird. Ein tolles Erlebnis für Groß und Klein! 2500 Tiere aus aller Welt sind heute bei Hagenbeck zu Hause. Der NDR filmte hier seine Spots für die Pausen zwischen der Werbung - Walross Antje steht allerdings mittlerweile ausgestopft im Zoologischen Museum. Auf keinen Fall die Elefanten versäumen: Sie nehmen gern auch Geldscheine entgegen, die sie den Wärtern artig in die Tasche stopfen.
  • Hirschpark
    Einer der schönsten Hamburger Parks, zwischen Elbufer und Elbchaussee. Dort befinden sich neben einem Damwildgehege Hamburgs zweitgefährlichste Rodelstrecke und eine Teestube (Witthüs), in der zu Lebzeiten der exzentrische Dichter Hans Henny Jahnn wohnte. Ideales Ausflugsziel für den Sonntagnachmittag.
  • Jensichpark
    So wohnte man früher, sofern man Senator war und das nötige Kleingeld besaß. Das herrschaftliche Jenischhaus darf (gegen Entgelt) besichtigt werden, ebenso das Barlachhaus.
  • Neuer Botanischer Garten
    Noch nicht ganz ausgewachsen, aber vieles ist schon üppig; viele Gewächshäuser, schöner japanischer Garten.
  • Ohlsdorfer Friedhof
    Der größte Parkfriedhof Europas. Wegen der verwirrenden Anlage empfiehlt es sich, bei der Friedhofsverwaltung (Villa am Haupteingang) eine Karte zu besorgen. 17 km Fahrwege und zwei Buslinien erschließen das Gelände. Zweifellos Hamburgs schönster Park, besonders zur Rhododendronblüte im Mai. Sehenswert das Krematorium und Kapelle XIII von Fritz Schumacher.
  • Planten un Blomen
    Zusammen mit dem Alten Botanischen Garten und dem Wallringpark eine innerstädtische Oase. Im Winter gibt es eine Eislaufbahn, im Sommer Rollschuh- und Skaterlaufen sowie Wasserspiele und abends Wasserlichtkonzerte. Großer japanischer Garten mit Teehaus. Im Sommer Theater- und Musikaufführungen für Kinder, Riesenspielplatz mit Ponyreiten und Planschbecken.
  • Stadtpark
    Mit 151 ha fast so groß wie das Fürstentum Monaco. Der Stadtpark enthält: eine Festwiese, eine Freilichtbühne, einen Hundespielplatz, Liegewiesen, Grillplätze, Planschbecken, eine Altentagesstätte, einen Blindengarten, ein Beachvolleyballareal, Fußballplätze, ein Freibad, einen Treffpunkt für Modellschiffbauer, einen Rosengarten, eine Bücherhalle, Europas modernstes Planetarium und am wichtigsten: Hamburgs einzigen richtigen Biergarten.
  • Stadviertel
  • Stadviertel
  • Altona
    Bis 1937 eine eigene Stadt. Seitdem, zum Leidwesen Alteingesessener, nach Hamburg eingemeindet. Schlimmste Zerstörungen nicht durch den Zweiten Weltkrieg, sondern durch planungswütige Stadtväter. Dadurch sehr gemischt.
  • Bergedorf
    Eine eigene Stadt weit draußen vor den Toren mit einem richtigen Wasserschloss. Streng geschieden in Bergedorf-Süd, Bergedorf-Ost, Bergedorf-West, Bergedorf-City. Vor der Tür liegen die Vier- und Marschlande, das Hamburger »Gemüsebeet«.
  • Blankenese
    Malerisch schmiegen sich die kleinen Häuschen der alten Fischer- und Kapitänssiedlung an den Elbhang. Über steile Treppen geht's hinunter an die Elbe, wo am Strandweg Cafés und Restaurants auf die im Sommer zahlreiche Kundschaft warten. Für Fußmüde gibt's Busse.
  • Eimsbüttel
    Wohngemeinschaften, Alternative, Makler, Fotografen und Rentner sind hier bestens aufgehoben. Hoher Müsli- und Teeverbrauch.
  • Eppendorf
    Von Bewohnern anderer Stadtteile als »Deppendorf« geschmäht. Viele Straßen mit alten Häusern. Vorzugsweise bewohnt von Lehrern und Journalisten. Geballte Kaufkraft lässt Läden aller Art erblühen und verwelken. Der wahre Eppendorfer kann es sich kaum vorstellen, einen Fuß aus seinem Viertel zu setzen.
  • Grindelviertel
    Auch Univiertel, kein eigener Stadtbezirk, aber durch den Campus hinreichend abgegrenzt. Für alle, die dem akademischen Nachwuchs zusehen möchten, ein schönes Eckchen, wie es sich gehört, mit hoher Kneipendichte: Von afghanisch bis amerikanisch ist alles vertreten. Einst lag hier das Zentrum des jüdischen Lebens Hamburgs. Daran erinnert noch eine entweihte Tempelsynagoge in der Oberstraße; auf dem Joseph-Carlebach-Platz am Grindelhof zeigen Pflasterintarsien die Umrisse des größten jüdischen Tempels, der in der so genannten Reichspogromnacht zerstört wurde. Im ganzen Viertel erinnern Gedenktafeln an die von hier aus verschleppten jüdischen Hamburger.
  • Harvestehude und Rotherbaum
    Vornehm geht die Welt zu Grunde. Es gibt kaum Gaststätten in Harvestehude, dem Stadtteil westlich der Außenalster, dafür aber hochherrschaftliche Häuser, das Stammhaus des Norddeutschen Rundfunks (NDR), das von (Sir) Norman Foster erbaute Medienzentrum, beides an der Rothenbaumchaussee, und dazwischen den feinen Club an der Alster, Sitz des Deutschen Tennisbundes.
  • Neustadt
    Nicht so neu, wie sie heißt oder aussieht: Von dem, was hier seit dem Mittelalter errichtet wurde, steht kaum noch was. Viele schicke Neubauten, viele leer stehende Büros. Gebaut wird mehr oder weniger einheitlich, d. h. den alten Fleeten folgend. Dazu viel Glas, davor eine Klinkerfassade und obendrauf eine Art Metallsegel, was den maritimen Charakter betonen soll.
  • Ottensen
    Als »Mottenburg« verschrienes, schlampig-gemütliches Viertel im Bezirk Altona. Multikulti war hier noch nie ein Fremdwort. Der Punk hängt tagsüber draußen hinterm Bahnhof ab, der Werbetreibende in den Bars abends rund um den Alma-Wartenberg-Platz. Für beide sind es am nächsten Morgen nur ein paar Schritte bis zur Elbe. Viele kleine Läden und Kneipen, Gewerbe und schicke Büros in den Hinterhöfen.
  • Pöseldorf
    Die kurze Blütezeit, als »Schnöseldorf« schick war, liegt ein paar Jahre zurück. Einen Lichtblick aus der jüngsten Zeit gibt es allerdings: Die bunten Kunstkühe auf der Cow-Bridge in der Milchstraße (aufgestellt und finanziert von der Verlagsgruppe Milchstraße). An die 50 dieser Pop-Art-Vierfüßler verteilen sich zur Freude aller Anwohner und deren Kinder auf die Stadtteile Pöseldorf, Harvestehude und Rotherbaum.
  • Schanzen- und Karolinenviertel
    Hier wohnt die Vorhut im Kampf gegen steigende Mieten. Kein gutes Pflaster für Makler und Hausbesitzer, denen gelegentlich schon mal Schläge angedroht werden. Aber gutes Pflaster für jeden, der gerne (und preiswert) Pizza, Paella und Sushi essen, einen galão trinken will. Das Zentrum ist die so genannte Schanzenpiazza gegenüber dem alternativen Stadteilzentrum Rote Flora. Kneipe reiht sich an Kneipe; bei gutem Wetter gibt's kaum einen freien Platz auf den Bänken. Die Marktstraße ist genau das Richtige für jeden, der in schrägen Szeneläden nach spitzen Schuhen und ultimativen Klamotten stöbern möchte.
  • St. Georg
    Idyll und Elend auf engem Raum beim Hauptbahnhof. Hier lebt eine selbstbewusste Einwohnerschaft, die sich zu wehren wusste, als das Viertel in den 1970er-Jahren planiert werden und einem utopischen »Manhattan an der Alster« weichen sollte. Heute schreitet die Luxussanierung voran. Gegen Rauschgift und Prostitution auf Hamburgs »zweitem Kiez« kämpft die Polizei mit mal mehr, mal weniger Erfolg an.
  • St. Pauli
    Weltbekannt. Auf dem Kiez lässt sich, was kaum bekannt ist, auch wohnen, und das hier und da sogar ungewöhnlich preiswert. Wenn man auf St. Pauli einen Seemann treffen sollte, dann ist er garantiert arbeitslos, denn die Liegezeiten der Schiffe im Hafen sind mittlerweile so kurz, dass die Matrosen gar nicht mehr an Land kommen. Neben dem traditionellen Rotlichtmilieu hat sich rund um die Reeperbahn seit einigen Jahren eine lebendige Off-Kultur- und Unterhaltungsszene mit Kneipen, Musikclubs und Theatern entwickelt.
  • Uhlenhorst
    Man wohnt auf der Uhlenhorst, und ärgert ärgert sich dort seit Menschengedenken, dass Harvestehude auf der anderen Alsterseite noch einen Tick besser abschneidet.
  • Veddel/Wilhelmsburg
    Noch machen beide Stadtteile auf Hamburgs größter Elbinsel vor allem wegen ihrer sozialen Probleme von sich reden. Dabei gibt es bei Wilhelmsburg wunderbare Naturschutzgebiete zu bewundern und auf der Veddel noch viel alte, spannende Hafenindustrie (so das Hafenmuseum im Aufbau am Hansahöft). Fahren Sie einfach mal die Peute entlang. Dann wissen Sie, wie das hier früher so war. 2007 soll auf der Veddel mit der Ballinstadt Hamburgs großes Auswanderermuseum eröffnet werden.
  • Wandsbek
    Ehemals preußisches Städtchen und Sitz von Tabak-, Schokolade- und Hefefabriken. Im Krieg stark zerstört. Von der Außenalster bis nach Wandsbek lässt es sich wunderbar radeln: immer parallel zum Eilbekkanal bzw. zur Wandse.
  • Winterhude
    Von Kanälen, Fabriken, Villen und Mietskasernen geprägt. Entstanden durch Grundstücksspekulationen Ende des 19. Jhs.: Der größte Grundbesitzer Adolf Sierich unterhielt damals den Stadtpark als Jagdrevier.
  • Övelgönne
    Kleine Fischer- und Kapitänshäuser in beneidenswerter Elblage, mit dem weniger beneidenswerten Nachteil, dass sich 1,5 Mio. Hamburger sonntags die legitime Freiheit nehmen, die Vorgärten abzuschreiten. Der Name Övelgönne ist angeblich auf den Spruch »übel gegönntes Brot schmeckt am besten« zurückzuführen. Im Sommer kann man hier wunderbar auf Terrassen (oder am Strand) ein Bierchen zischen oder einen Kaffee genießen, Scholle essen oder immer an der Elbe entlang bis nach Teufelsbrück laufen. Von dort fahren Busse zurück nach Altona.
  • Strassen
  • Strassen
  • Admiralistätsstraße
    Für Kunstbeflissene. Hier gibt's einige Galerien und - unbedingt empfehlenswert - die Kunstbuchhandlung Sautter & Lackmann.
  • Augustenpassage, Beckstraße
    Proletarisches Milieu aus dem 19. Jh. Hier schrieb der Kommunist Willi Bredel seine Romane.
  • Deichstraße
    Letzte Überreste des alten Speicherviertels. In der Deichstraße 42 brach der große Brand von 1842 aus. Heute beherbergen die restaurierten Giebelhäuser am Nikolaifleet mehrere Lokale.
  • Elbchaussee
    In erster Linie die Hauptverkehrsverbindung zwischen der City und den westlichen Vororten, in zweiter Linie Hamburgs vornehmste Adresse. Die Schokoladenseite ist die zur Elbe hin mit den ungeraden Nummern; die anderen müssen sich mit ihren vielen Bäumen trösten. Sehenswert Nr. 96, ein schriller Pop-Bau. Am Ortseingang von Nienstedten steht der Neubau des UN-Seegerichtshofs.
  • Eppendorfer Landstraße, Eppendorfer Baum
    Schon nicht mehr in der City gelegen, aber durchaus ein Erlebnis. Man kennt sich und nickt sich beim Einkaufen am Samstagvormittag dezent zu. Viele, zum Teil alteingesessene Spezialgeschäfte, dazu jede Menge Boutiquen.
  • Falkenried
    Die kleinen, dreigeschossigen Häuserzeilen, die den Falkenried im Stadtteil Hoheluft mit der Löwenstraße verbinden, entstanden Ende des 19. Jhs. für die Arbeiter der hier ansässigen Fahrzeugwerke. Diese Art von Hinterhöfen nennt man in Hamburg Terrassenwohnungen. Gegenüber entstand mit der Falkenried-Piazza ein riesiges Wohn- und Arbeitsviertel auf dem Gelände einer alten Fabrik.
  • Große Elbstraße
    Es ist schon einige Zeit her, dass hier leicht bekleidete Damen auf Freier warteten - auch die Wohnschiffe für Asylbewerber gibt es kaum noch. Stattdessen reihen sich Edelrestaurants und schicke Loftbüros aneinander, Modedesigner ziehen in die renovierten Speicherhallen, Fischgroßhändler bieten Austern und Scampi zum Mittagsimbiss. So etwas nennt man dann »Revitalisierung« oder »Perlenkette Hamburgs Hafenrand«. Aber: Ganz totzukriegen ist die alte Elbstraße nicht. Vereinzelt gibt es Überreste, wie die Gaststätte Zum Elbblick mit ihrem singenden Wirt und den guten Bratkartoffeln oder auch Hamburgs älteste Seemanskneipe Zum Schellfischposten.
  • Hafenstraße
    Inzwischen sind die einst besetzten Häuser von Neubauten eingekreist und kein Thema mehr. Aber noch immer gehören Erläuterungen für Ortsfremde zum Standardrepertoire der Hafenkapitäne.
  • Harvesterhuder Weg/Alsterufer
    Hier reiht sich eine weiße Nobelvilla an die andere, viele Konsulate und Handelsvertretungen. Der vordere Teil, die Straße Alsterufer, ist rund um das US-Konsulat seit dem 11. 9. 2001 für Autos gesperrt. Der Spaziergang entlang der Alster bleibt jedoch wunderbar; bei gutem Wetter viele Sonnenanbeter.
  • Herberstraße
    Die traditionelle Bordellstraße, hinreichend kurz und überschaubar. Die Straßeneingänge sind mit Sichtblenden verbaut, die Damen präsentieren sich in Schaufenstern: geschlossene Gesellschaft für Herren.
  • Isestraße
    Ensemble des Hamburger Gründerzeit- und Jugendstils, das an der U-Bahnstation Hoheluftbrücke als »Fiesestraße« beginnt, und sich abschnittweise über die »Miese-« zur eigentlichen Isestraße mit ihren hochherrschaftlichen Häusern entwickelt. Ein schöner Spaziergang. Di und Fr Hamburgs größter und bester Wochenmarkt.
  • Jungfernstieg
    Nach der opulenten Renovierung der Alsterpromenade gilt der Jungfernstieg wieder als höchst präsentable Einkaufsstraße. Schön ist es in der Tat geworden, mit den verschiebbaren Holzbänken auf den Alstertreppen, den Gehwegen und dem vielen, vielen Platz hier mitten in der City. Nur die neuen Bodenfliesen (eine Extraanfertigung) machen Ärger: Erst verschmutzten sie zu schnell, dann waren sie bei Regen zu glitschig und im Winter spiegelglatt. Schönheit hat eben ihren Preis.
  • Lange Reihe
    Gleich um die Ecke hinter dem Hauptbahnhof. Vielleicht Hamburgs lebendigste und gemischteste Straße. Viel Gemüse, viel Plunder und eine sehr hohe Kneipenkonzentration.
  • Mönckebergstraße
    1909 als Schneise vom Hauptbahnhof zum Rathaus geschlagen, galt sie als »Starkstromleitung städtischen Lebens«. Heute eine typische Einkaufsstraße (für Privatfahrzeuge gesperrt) mit vielen Animationskünstlern. Lange Jahre galt die Mönckebergstraße als Billig-Einkaufsgegend.
  • Neuer Wall
    Ein knapper halber Kilometer Gediegenheit, unter anderem Ausstattungsgeschäfte für den Herrn, der mit Kreditkarte und Scheck virtuos umzugehen weiß. Dank Jil Sander, Joop und Armani Hamburgs teuerste Einkaufsstraße.
  • Peterstraße
    Sieht alt aus, ist aber neu und wird von Historikern als Geschichtsklitterung abgetan. 1966 bis 1982 mit vielen Spendengeldern errichtet. Im Haus Nr. 35 befindet sich die Johannes-Brahms-Gedenkstätte.
  • Reeperbahn
    Weltweit bekannte Amüsiermeile. Im Ausland wird »Reeperbahn« gleichgesetzt mit »Sünde«. Die ganze Straße ist architektonisch und städtebaulich eine Beleidigung fürs Auge, aber deswegen und bei Tageslicht kommt ja auch niemand her. Die bunte Mischung aus Rotlicht und lebendiger Off-Kultur brummt vor allem am Wochenende. Vorsicht vor Fallenstellern aller Art!
 
© Marco Polo
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