Der herrlich restaurierte Wohnsitz der mecklenburgischen Herzöge ähnelt dem terrakottageschmückten Palazzo Roverella des Herzogs von Ferrara. Der Fürstenhof gehört zu den bedeutenden Bauwerken der Frührenaissance (16. Jh.) im Ostseegebiet.
Die zu Beginn des 14. Jhs. erbaute Ratskirche galt als einer der bedeutenden Backsteinbauten im norddeutschen Raum. Die Ruine der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Kirche wurde 1960 abgetragen, stehen blieb nur der Turm. Das aus 14 Chorälen bestehende Glockenspiel erklingt um 12, 15 und 19 Uhr. Beachtung verdient auch das benachbarte, 500 Jahre alte Archidiakonat: ein wunderschönes Beispiel norddeutscher Backsteingotik.
Mit 100 mal 100 m ist er der größte Marktplatz in Mecklenburg-Vorpommern. Markt findet dienstags, donnerstags und samstags statt. Blickfang in der Südostecke ist der pavillonartige, zwölfeckige Bau der Wasserkunst (Ende 16. Jhs.). Die Nordseite des Marktplatzes nimmt das klassizistische Rathaus ein. Im Rathauskeller, mit 53 mal 17 m eine der größten mittelalterlichen Kelleranlagen Norddeutschlands, wird die Ausstellung »Wismar - Bilder einer Stadt« gezeigt. Beachtenswerte Giebelhäuser zieren die Ost- und Südseite, herausragend das Bürgerhaus Alter Schwede aus dem 14./15. Jh.
Hervorragendes Beispiel norddeutscher Backsteingotik. Das Kirchenschiff misst 37 m und ist somit das dritthöchste ganz Deutschlands. Der Schnitzaltar aus der im Krieg zerstörten Georgenkirche (deren Wiederaufbau bis zum Jahr 2010 erfolgen soll) gehört mit einer Fläche von 10 mal 4 m zu den monumentalsten seiner Art an der Ostseeküste.
Wissenswertes zur Stadtgeschichte und Maritimes im 400 Jahre alten prunkvollen Schabbell-Haus.


