Lebhafte Kurstadt, stille Seitentäler

Die Schönheit der Landschaft um den Meraner Talkessel hat schon von alters her die Menschen in ihren Bann gezogen. Gegen den kalten Norden ist die Stadt durch hohe, steile Berge geschützt, während sie sich dem wärmeren Süden öffnet. Merans Ruf als Kurort verbreitete sich in der zweiten Hälfte des 19. Jhs., als mit Erzherzog Johann und der Kaiserin Sisi die Aristokratie Einzug hielt. Trotz der Touristenströme gibt es rund um die Stadt - im Burggrafenamt - noch viele stille Plätze: im burgenreichen Tisens, im traditionsverhafteten Ultental und im sonnigen Passeiertal.

© Marco Polo