Der Bodensee ist nicht nur für Faulenzer und Gourmets attraktiv. Nahezu jede Gemeinde bietet ausgearbeitete Wander- und Radtouren auf markierten Wegen. Hinzu kommen zahlreiche private Angebote - vom Seebad bis zum Golfplatz.
Wer einen Angelschein hat, kann sich in Deutschland eine befristete Erlaubnis bei der jeweiligen Ufergemeinde ausstellen lassen. In der Schweiz ist die Uferfischerei mit festem Zapfen (Pose) und einfacher Angel frei. In Österreich gibt es Tages- und Wochenkarten bei den Touristinformationen.
Golfen ist in - und die Golfplätze rund um den See vermehren sich ständig. Unsere Empfehlungen sind der Golf-Club Konstanz e.V. und der Golfclub Lipperswil.
Rundflüge werden von den Flugplätzen in Konstanz, Friedrichshafen und Altenrhein angeboten.
Auch mit dem Hubschrauber können Flugbegeisterte über dem See kreisen.
Seit einiger Zeit können Sie mit dem Zeppelin Seerundflüge ab Friedrichshafen unternehmen.
Wer einmal im Ballonkorb mitfahren möchte, kann auch das. Nach einer rund zwei Stunden dauernden Fahrt werden die Gäste an den Ausgangspunkt zurückgebracht.
Auf den über 260 km langen asphaltierten Uferwegen tummeln sich nicht nur Radfahrer, sondern auch Inlineskater. Für trainierte Fahrer bietet sich eine Rundtour rund um den Untersee an, die in Konstanz ihren Anfang nehmen kann. Einen Teil der Strecke fährt man mit dem Zug, über den See setzt man mit der Solarfähre.
Mit eigener Kraft über den See zu paddeln macht in der Gruppe oder als Einzeltourist Spaß. Im Kanuzentrum Konstanz liegt die größte Kanu- und Kajakflotte am Bodensee. Von einer Kurztour bis zum mehrtägigen Ausflug ist alles möglich. Wer nicht auf demselben Weg zurückmöchte, bucht eine One-Way-Tour.
Der Bodensee-Radweg ist Deutschlands beliebteste Radroute. Jedes Jahr strampeln sich über 300.000 Gäste auf der 270 km langen Strecke rund um den See ab. Abkürzen können Radler mit einer der Fähren. Für eine Tagestour bieten sich Teilstrecken um den Untersee oder um den Überlinger See an. Es wird ein Gepäckservice auch für Individualtouristen angeboten, mit dem das Gepäck zum nächsten Übernachtungsort transportieren zu lassen. Der Service kann am Vortag bis 16 Uhr in den meisten Unterkünften am See gebucht werden. Die Koffer werden ab 9 Uhr abgeholt und stehen bis 17 Uhr vor der nächsten Tür.
Fast 100 Segelclubs liegen an den Ufern des Sees. Die Wartelisten für einen der begehrten Liegeplätze sind endlos. Ohne Bodenseeschifferpatent darf man nicht auf den See. Dies gilt für alle Boote, die mehr als 12 m² Segelfläche oder mehr als 4,4 kW Motorleistung haben. Was darunter liegt, nicht länger als 2,5 m ist und keine sanitären Anlagen hat, darf auch ohne Schifferpatent ins Wasser. Für Gäste, die ein Patent auf einem anderen See erworben haben, gibt es auf Antrag ein Ferienpatent für maximal vier Wochen bei den zuständigen Landratsämtern.
Es gibt eine Vielzahl von Regatten. Die bekannteste ist die »Rundum«, die am Abend startet und die Nacht hindurch dauert. Die »West-Ost« oder aber »Ost-West« wechselt in jedem Jahr die Richtung zwischen Lindau und Konstanz.
Der Bodensee ist wegen seiner Tiefe und Kälte (ab 5 m Tiefe) und Schiffsverkehr ein anspruchsvolles Tauchrevier.
Grundsätzlich sollten Sie am Bodensee selbstständig nur tauchen, wenn Sie das Revier und die Tauchgründe gut kennen. Als Gast ist es sicherer, mit einer der renommierten Tauchshops und Tauchschulen die ersten Tauchgänge zu machen. Hier können Sie auch problemlos die Flaschen befüllen.
Der Bodensee samt Hinterland ist ein Wanderparadies. Wer es alpiner schätzt, macht einen Abstecher in die nahen Berge. In Appenzell gibt es sogar einen »Witzwanderweg« (von Heiden über Wolfhalden nach Walzenhausen). Die dreistündige Wanderung führt an 70 Witztafeln vorbei. Rund um den See gibt es besonders schöne Wege und Routen.
Surfschulen gibt es rund um den See. Hier können auch Anfänger den Umgang mit dem wackligen Brett lernen. Superkönnern ist der Wind auf dem See meist nicht stark genug.


