Kunstausstellung „Inselstrukturen – abstrakte Insel- und Naturbilder“ von Manuela Mordhorst

27.09.2021

Für Manuela Mordhorst haben Inseln schon immer eine ganz besondere Bedeutung.  Es sind ihre Wurzeln. Ihre Mutter ist Sardin, ihr Vater stammt von der Insel Sylt. Sie selbst reist gern – Ziel sind oft Inseln, die dann zur Inspiration für ihre Werke werden.   
Manuela Mordhorst arbeitet mit einer besonderen Technik: sie verwendet Marmormehl, das als Pastose auf die Leinwand aufgetragen wird. Je nach Hitzeeinfluss reißt die Oberfläche beim Trocknen unterschiedlich auf. Dann kommt der spannendste Moment. Sich auf diese Oberfläche einlassen, sie entdecken, sie mit Farbpigmenten zu einem einzigartigen Kunstwerk werden lassen. Die Farbpigmente stellt sie selbst her aus Steinen, Blüten und anderen Naturmaterialien. Und noch etwas ist besonders – Manuela Mordhorst braucht keine Pinsel, sie malt mit ihren Händen. So kann sie eine direkte Verbindung zu ihrem Werk herstellen.
Mit Dresden verbindet die Hamburger Künstlerin vor allem die herzliche, offene Atmosphäre. Schon bei ihrem ersten Besuch in der Stadt fühlte sie sich sofort wohl und aufgenommen. Damals organisierte sie ihre erste Ausstellung in Dresden, es entstand ein regelmäßiger Kontakt zu einer Dresdner Familie, die ihre Ausstellungen regelmäßig besucht. Sie war auch Initiator dieser Ausstellung.