Spaziergang am Strand - Haut im Sommer

Der Sommer ist da! So schützen Sie Ihre Haut in der Sonne

Einen Großteil des Jahres wartet man sehnsüchtig darauf, dass sich die Sonne endlich mit aller Macht zeigt. Und spätestens zum Ferienbeginn stellen wir uns immer wieder die gleichen Fragen: Wie schütze ich meine Haut und die meiner Familie vor Sonnenschäden? Kann ich mich optimal auf das Sonnenbad vorbereiten? Und was muss ich tun, falls der Sonnenbrand doch zuschlägt? Die Wellness-Experten der Steigenberger Hotels and Resorts bieten Ihnen die besten Tipps für den unbeschwerten Sommersonnengenuss.

Sonnenbrand - Haut im Sommer

Wie entsteht Sonnenbrand?

Sonnenbrand ist schlicht gesagt eine Überlastungsreaktion der Haut. Bis zu einem gewissen Maß an UV-Strahlung sind die sogenannten Melanozyten als Spezialzellen der Haut in der Lage, diese gefährliche Strahlung, die Zellen zerstört, abzuwehren. Das geschieht über das Pigment Melanin, das die Haut braun färbt und einen regelrechten „Schutzschild“ bildet.

Wie leistungsfähig die Melanozyten sind, ist genetisch vorprogrammiert. Aber selbst die besten Bräunungszellen kommen gegen die UV-Strahlung irgendwann nicht mehr an und dann sorgt diese für eine Entzündungsreaktion – den Sonnenbrand.

Kann ich den Schutz meiner Haut gegen Sonne natürlich verstärken?

Grundsätzlich wird ein sehr heller Hauttyp niemals die gleichen Schutzwerte erreichen wie ein dunklerer Typ. Ein sehr heller Hauttyp hat eine Eigenschutzzeit von maximal 10 Minuten, während stark getönte Typen mehr als 30 Minuten ohne zusätzlichen Schutz in der Sonne verbringen können. Gleichwohl gibt es mehrere Tipps, mit denen Sie Ihre Zellen dabei unterstützen können, ein Maximum an Schutz zu bewirken. Ganz wichtig: Beginnen Sie mit diesen Maßnahmen wenigstens drei Wochen bevor Sie sich in den Urlaub begeben!

Tipp 1: Sonnenschutz über die Nahrung aufnehmen

Es ist erwiesen, dass bestimmte Lebensmittel die Schutzfähigkeit der Haut erhöhen. Am häufigsten genannt werden Antioxidantien und Beta-Carotin, das zwar ein Provitamin ist, aber ebenfalls zu dieser Kategorie gezählt wird. Zwar darf man die Wirkung dieser Stoffe nicht überschätzen, doch schadet es definitiv nicht, wenn Sie sich vor Ihrem Urlaub viel Spinat, Paprika, Tomaten, Möhren oder auch erfrischende Erdbeeren gönnen. Fakt ist nämlich, dass eine gesunde und vitale Haut viel besser geschützt ist als eine, der es an wichtigen Bausteinen mangelt.

Tipp 2: Langsam anfangen

Winterbleich in den Urlaub und gleich ab an den Strand, der wie vor dem Steigenberger Grandhotel and Spa in Heringsdorf auf Usedom so einladend aussieht? Keine gute Idee! Wer seine Haut von Null auf Hundert mit UV-Strahlen bombardiert, öffnet dem Sonnenbrand Tür und Tor – Sonnenschutz hin oder her. Nutzen Sie lieber den Frühling, um sich bereits sonnen – natürlich immer mit Sonnencreme! Übrigens: Ein Solariumbesuch sorgt zwar für den richtigen Urlaubslook, hat aber in Sachen Schutz keinerlei Wirkung.

Was besagt der Lichtschutzfaktor beim Sonnenschutz?

Der Lichtschutzfaktor (LSF, international SPF) gilt gemeinhin als verlässlicher Wert dafür, um wie viele Minuten der Eigenschutz der Haut in der Sonne erhöht wird. Wer also als heller Hauttyp mit einer Eigenschutzzeit von 10 Minuten eine Sonnencreme mit LSF 30 aufträgt, kann anschließend gefahrlos 40 Minuten in der Sonne verbringen, oder? Leider nicht.

Der LSF ist ein Laborwert, der individuelle und Umgebungsfaktoren nicht einbezieht. Nichtsdestoweniger ist die Zahl aber ein Hinweis darauf, wie gut Sie sich mit dem Produkt schützen können. Eine Faustregel: Nehmen Sie den LSF als Richtwert und entschwinden Sie spätestens nach zwei Dritteln der angegebenen Zeit aus der Sonne.

Wie hoch ist der optimale Lichtschutzfaktor?

Einfache Antwort: immer höher, als Sie denken. Bei Kindern und reifer Haut ist LSF 50 und höher sozusagen ein Muss und sobald Sie sich lange im Freien aufhalten oder sich am Strand in der Nähe der spiegelnden Wasseroberfläche entspannen, sind hohe LSF-Werte in jedem Alter und bei jedem Hauttyp angeraten.

Sonnencreme - Haut im Sommer
Picknick im Schatten - Haut im Sommer

Was kann ich meiner Haut nach dem Sonnenbad Gutes tun?

Ganz gleich, wie umsichtig Sie sich eincremen und wie viele Pre-Sun-Tipps Sie auch beherzigen: Jedes Sonnenbad ist Stress für die Haut. Noch einmal: Der Eigenschutz jeder Haut gelangt irgendwann an seine Grenzen. Und bis die Melanozyten wieder auf voller Kraft fahren können, sollten Sie Ihrer Haut mindestens 20 Stunden Ruhe gönnen.

Das heißt natürlich nicht, dass Sie sich auf Ihr Hotelzimmer zurückziehen müssen. Aber mit luftiger bedeckender Kleidung, einem gemütlichen Schattenplätzchen auf einer der Terrassen der Steigenberger Hotels and Resorts und entsprechenden After-Sun-Treatments sind Sie definitiv auf der gesünderen Seite.

Spezielle Pflegeprodukte kümmern sich darum, dass die Haut beruhigt und mit Feuchtigkeit versorgt wird. Auch regenerative Vitamine werden in die Haut geschleust. Dies hat gleichzeitig den kosmetischen Effekt, dass Ihre mühsam erworbene Urlaubsbräune länger anhält. Auch Algenbäder, Packungen oder andere Wellness-Treatments aus den Angeboten der Steigenberger Spas kommen jetzt genau richtig!

Was tun, wenn der Sonnenbrand bereits da ist?

In der Theorie lassen sich Tipps gegen Sonnenbrand natürlich leicht beherzigen und noch leichter erteilen. In der Praxis vergisst man schnell mal einen Schritt. Und dann ist der Sonnenbrand oft schneller da als gedacht. Also:

Raus aus der Sonne und ab in den Schatten. Ist der Schaden einmal da, sollten Sie alles tun, damit er nicht noch schlimmer wird.

Viel trinken! Was die Haut jetzt braucht, ist Feuchtigkeit. Denn ein Sonnenbrand ist eine Entzündung, der Sie mit Flüssigkeit entgegentreten.

Cremen, cremen, cremen!

Ringelblumensalbe - Haut im Sommer

Der richtige Schutz für die Haut: Ringelblumensalbe

Ein wunderbares Hilfsmittel ist Ringelblumensalbe, die Sie auch zur aktiven Unterstützung der Wundheilung, bei kleinen Verbrennungen oder allgemein als Pflegeprodukt verwenden können.

Dieses Naturprodukt ist für eigentlich alle Hauttypen gut verträglich und mindert zusätzlich Nebenerscheinungen wie Juckreiz, Verbrennungsgefühl oder Wärmeempfinden. Das Beste: Sie können die Salbe einfach selbstmachen.

Dafür benötigen Sie:

  • Eine Handvoll frische oder getrocknete Ringelblumenblüten in Bio-Qualität aus dem Reformhaus, Apotheke oder gut sortierten Drogerien und Naturkostläden
  • 250 ml gutes Olivenöl, am besten kaltgepresst und ebenfalls in Bio-Qualität
  • 20 g Bienenwachs (Bio-Qualität). Zu erhalten in allen Geschäften, die sich mit natürlichen Produkten auskennen
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